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Geschichte

Zur Bedeutung

Die Kapelle auf dem Schönberg gilt als Wahrzeichen der Schwalm. Umgeben von 12 Dörfern markiert der Schönberg den geographischen und landschaftlichen Mittelpunkt der Schwalm. Er liegt mit dem Dorf Röllshausen direkt an der B 254, der deutschen Märchenstraße im „Rotkäppchenland“. Das Bild der Kapelle ziert u.a. den Umschlag des Reise- und Freizeitführer Schwalm-Eder1.

Und der Illustrator der Grimmschen Märchen, Otto Ubbelohde, hat in seinen Grafiken nicht nur Motive aus Oberhessen, sondern auch die Kapelle Schönberg festgehalten. „Der gescheite Hans“ ist in dem gleichnamigen Märchen ein junger Mann in Schwälmer Tracht, der durch die Schwalm in Richtung Neukirchen wandert. Im Hintergrund ist die Kapelle Schönberg deutlich zu erkennen2.

Die sakrale Kraft der Bergkirche macht den Schönberg zum Wallfahrtsort bis heute. Neben den Veranstaltungen der Kirchengemeinde Röllshausen ist die Kapelle regelmäßig Ziel von Besuchergruppen.

Die Kapelle ist zwar der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Röllshausen gewidmet und war bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts die „Mutterkirche“ des Kirchspiels, aber sie gehört der Kommune Schrecksbach als Rechtsnachfolgerin der vormals selbständigen Gemeinde Röllshausen. Die politische Gemeinde trägt rechtlich die volle Baulast und Bauunterhaltung.

 

Anmerkungen:

1) Reise- und Freizeitführer Schwalm-Eder., 1. Auflage, Schwalmstadt 1997.

2) Vgl. Kinder- und Hausmärchen gesammelt durch die Brüder Grimm. Mit Zeichnungen von Otto Ubbelohde und einem Vorwort von Ingeborg Weber-Kellermann. Erster Teil (insel taschenbuch 112), Seite 205-208.

 

 

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